Wissenswertes

 

Wie Sie Sonne und Solarium gesund nutzen

Um Ihre Gesundheit dauerhaft zu erhalten, sollten Sie mäßig, dafür aber regelmäßig an die Sonne gehen. Das füllt Ihre Sonnenhormon-Speicher auf und gewöhnt Ihre Haut an die UV-Einstrahlung. Eine gebräunte Haut ist immerhin der beste Schutz vor Sonnenschäden.

Im „Vitamin-D-Winter“, ab Oktober bis Ende März, schwinden Ihre Vitamin-D-Reserven, das kann auch eine bewusste Ernährung nicht ausgleichen. Hier bietet das Solarium eine gute Alternative.

Legen Sie sich ein- bis zweimal pro Monat für acht bis zehn Minuten in eine Sonnenbank, dann bekommt Ihre Haut eine ausreichende Menge an UV-B-Strahlung für die Produktion des Sonnenhormons. Zwischen zwei Sonnenbädern sollten Sie einen oder zwei Pausentage einlegen.

Quelle: Sonne + Leben (01/2013)

 

Verantwortungsvolles Bräunen

Wer sich verantwortungsvoll bräunen möchte, muss jedoch mehr als nur seinen Hauttyp beachten. So schützt etwa eine bereits vorhandene Bräune besser gegen die schädlichen Anteile der UV-Strahlung. Auch die Intensität der Sonneneinstrahlung ist zu berücksichtigen; diese hängt von der Tages- und Jahreszeit sowie vom Aufenthaltsort ab – oder von der Einstellung des Solariums.

Wegen dieser vielfältigen Einflussfaktoren ist es nicht möglich, fixe Zeiten für ein gesundes Sonnen im Freien oder auf der Sonnenbank anzugeben, die auf alle Menschen zutreffen.

Lassen Sie sich deshalb von Ihrem ersten Solariumbesuch ausführlich beraten! Unser geschultes Fachpersonal ist darauf geschult Ihren Hauttyp und die ideale Besonnungszeit zu bestimmen.

Quelle: Sonne + Leben (01/2013)

 

Vitamin D ist wichtig

Vitamin D wird eine positive Wirkung für gesunde Knochen und Zähne zugeschrieben. Zahlreiche Studien haben jedoch gezeigt, dass Vitamin D darüber hinaus weitere wichtige Funktionen im Körper erfüllt. 

Es senkt beispielsweise das Risiko an zahlreichen Krebsarten wie Eierstock-, Brust- oder Darmkrebs zu erkranken. Darüber hinaus reduziert es den Blutdruck, stärkt das Immunsystem und schützt vor chronischen Erkrankungen wie Osteoporose oder Muskelschwäche sowie Autoimmunerkrankungen wie Diabetes oder Multiple Sklerose. Auch Herz- und Gefäßerkrankungen (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) sowie Demenz oder Depressionen lassen sich den Studienerkenntnissen nach reduzieren. 

Die meisten Europäer erhalten in den Wintermonaten jedoch zu wenig Vitamin D, da die Sonnenzeiten deutlich geringer sind und das Sonnenlicht in dieser Zeit weniger ultraviolette Strahlen enthält. 

SONNENLICHT, DIE NATÜRLICHSTE UND WIRKUNGSVOLLSTE ART DER VITAMIN-D-BILDUNG

Es ist medizinisch anerkannt, dass der Mensch, durch das Sonnenlicht angeregt, über 90 % des Vitamin D über die Haut aufnimmt. Nur 10 % können aus biologischen bzw. organischen Gründen über die Nahrung aufgenommen werden, weshalb Sonnenlicht unverzichtbar ist, um das dringend benötigte Vitamin D im Körper zu bilden.

Heutzutage leben und arbeiten die meisten von uns in Räumen mit künstlichem Licht und es fehlt der längere Aufenthalt im Freien, um natürliches Sonnenlicht in ausreichendem Maße aufzunehmen.

Dadurch ist es schwierig einen optimalen Level an Vitamin D zu bilden, aufrecht zu erhalten und für die Winterzeit, wenn die Sonne wenig und schwach scheint, einen Vorrat zu bilden. Aus diesem Grund empfehlen Fachleute, dass sich der Mensch mindestens zweimal die Woche maßvoll der Sonne aussetzen sollte. Besonders in der Winterzeit können moderne und TÜV geprüfte Solarien dabei eine wertvolle Unterstützung bieten.

Wie wichtig Vitamin D für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist, zeigt folgende Aufstellung:

  • Vitamin D und ältere Menschen: Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung hat eine positive Wirkung auf das Gehirn, erhöht die Knochenfestigkeit und Muskelmasse und ist damit für ältere Menschen besonders wichtig. Zudem leiden Menschen mit Vitamin-D-Mangel im Alter häufiger an Demenz und Alzheimer.

  • Vitamin D und Brustkrebs: Es gibt eine signifikante Wechselwirkung zwischen Vitamin D und dem Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

  • Vitamin-D-Mangel bei Jugendlichen: Der Vitamin-D-Mangel steht bei den untersuchten Jugendlichen einer Forschergruppe verschiedener Medizin-Institute in New York und Atlanta in einem Zusammenhang mit erhöhten Schilddrüsen-Hormonen, Bluthochdruck, einem niedrigeren Kalzium- und HDL-Cholesterin-Spiegel.

  • Vitamin D und Männer: Vitamin D steigert den Testosteronspiegel und hat damit einen wichtigen Einfluss auf die männliche Libido.

  • Vitamin D und Prostatakrebs: Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel gilt als Risikofaktor für Prostatakrebs.

  • Vitamin D und Schwangerschaft: Ein Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft kann mit vielen gesundheitlichen Problemen von Kleinkindern ursächlich in Verbindung gebracht werden.

Quelle: www.gesundesonne.at (01/2016)